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Waisenheim in Bura, Kenia

Waisenheim4

Ohne Ansehen ihrer ethnischen Herkunft oder ihres Glaubens werden im Augenblick etwa 100 Waise im Süden Kenias durch unsere Organisation betreut. Mehr junge Menschen zu versorgen, lassen unsere personellen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht zu. Die Art der Unterstützung verläuft situativ recht unterschiedlich. Dort wo beispielsweise das Schulgeld nicht aufgebracht oder der Lebensunterhalt durch die aufziehenden Großmütter nicht bestritten werden kann, wird finanziell unterstützt. Wenn Verwandte und Nachbarn nicht mehr in der Lage sind, die Waisen aufzunehmen, wird die Betreuung vollständig durch uns übernommen.

Überleben ohne Eltern

Am meisten Sorge bereitete uns lange Zeit das Waisenheim in Bura, ganz in der Nähe des Mutterhauses der St. Josefschwestern. Hier war, verglichen mit unseren anderen Projekten, die Not am größten. Die Aufnahmekapazität ist auch heute mit 30 Jungen und Mädchen vollends erschöpft. Die Infrastruktur war schlecht, eine Grundsanierung unumgänglich. Diesem Projekt galt über mehrere Jahre hinweg unser Hauptaugenmerk. Im Frühjahr 2008 war es endlich soweit. Die Grundrenovierung aller Gebäude und der Bau einer neuen Küche wurden endlich Realität.

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